Kasper_Müßiggang_88

Kasper_Müßiggang_88

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Der Beitrag erkundet diebesondere Zeitlichkeit derPsychoanalyse ausgehend vonMuße und Müßiggang, Konzepten,die in Nietzsches FröhlicherWissenschaft eine wichtige Rollespielen, in Freuds Werk, in dembekanntlich zahlreiche Arbeitsbegriffedominieren, jedochkaum vorkommen. Dennoch lässtsich im Briefwechsel zwischenFreud und Arnold Zweig einewichtige Spur des Müßiggangsfür Freuds eigenes Schreibenaufzeigen. Freud spricht in einersignifikanten Passage, in der esum die existenzielle Bedrohungdurch den Nationalsozialismusgeht, von einem »Überschuss anMuße«. Aus dieser Suspensionheraus entsteht sein letztesgroßes Schreibprojekt: Der MannMoses. Muße erweist sichzunehmend als ein Begriff, indem sich eine andere Zeitlichkeiteröffnet, die etwas mit derArbeit des Unbewussten in derPsychoanalyse zu tun hat. DerBeitrag schließt, indem dieAutorin ihre persönlicheErfahrung dieser anderenZeitlichkeit schildert. Dabei gerätder Warteraum des Psychoanalytikersals Schwellenraumzwischen der alltäglichen Arbeitund der Arbeit in der Psychoanalysein den Blick.Keywords: Muße, Müßiggang,Arbeit, Unbewusstes, Warten,Moses, Antisemitismus

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