Zenoni_Sich in der psychotischen Übertragung orientieren_89

Zenoni_Sich in der psychotischen Übertragung orientieren_89

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Der Autor schlägt vor, ein
Verständnis der Handhabung der
Übertragung in der Arbeit mit der
Psychose zu erarbeiten. Er trägt
dabei einer Umkehrung der
Übertragungsrichtung Rechnung:
Während in der Neurose die
Übertragung vom Subjekt zum
Anderen verläuft – denn in der
Neurose handelt es sich oft um eine
Frage, die vom Subjekt an den
Anderen mit der Unterstellung,
dass er das an Sein enthält, das
ihm fehlt, gerichtet wird – befindet
sich in der Psychose das Objekt-Ursache-
des-Begehrens eher auf der
Seite des Subjekts selbst, welches
sich seinerseits als ein Wesen sieht,
das dem Anderen fehlt. Daher
rührt die Gewissheit, immer für
den Anderen wichtig zu sein, von
der der Psychotiker zeugt.
Ausgehend von diesen Aspekten
bedenkt der Autor eine klinische
Handhabung, die darin besteht,
die Übertragung desjenigen zu
behandeln, der mit der Klinik der
Psychose befasst ist; damit geht
eine gewisse Ausleerung einher,
um die Adressierung erträglicher
zu machen, in der das psychotische
Subjekt sich mit dem Blick des
Anderen, mit dem er in Beziehung
steht, beschäftigt sieht.
Schlüsselbegriffe: Psychose,
Umkehrung der Übertragung,
Handhabung der Übertragung

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