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Der Beitrag setzt sich mit den Artikeln von Marcel Czermak und Patricia Gherovici auseinander. Czermaks Theorie, die Transsexualismus subsumtionslogisch als psychotisch begreift, wird für ihre Abdichtung gegenüber der Vielfältigkeit von Transphänomenen kritisiert. Czermaks lacanianischer Sexualkonservativismus stehe zudem im Widerspruch zu Lacan. Gherovicis Entwurf, wie etwa ihre Auslegung von Lacans Sinthomtheorie, sei hingegen nicht nur zeitgemäßer, sondern offener und unvoreingenommener im Zugang zu Transgeschlechtlichkeit. Ihre Auslegung der Fallgeschichten Lacans, insb. des Falls Michel H., ist in den Augen des Autors allerdings einseitig.

Schlüsselbegriffe: Transsexualität, Transgender, Lacan, Patricia Gherovici, Marcel Czermak

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