Goetzmann_Wohin schaut der Engel der Psychoanalyse_89

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Ausgehend von Freuds letzten
Notizen (»Mystik die dunkle
Selbstwahrnehmung des Reiches
außerhalb des Ichs, des Es«/»Psyche
ist ausgedehnt, weiß nichts
davon.«) wird Lacans Topologie
des »L’Entre-deux-Morts«
erkundet, besonders die epistemologische
Stellung der Linie des
zweiten Todes. Die Arbeit beschäftigt
sich mit der Frage, ob ein
Denken über das Jenseits, das hinter
der Linie des zweiten Todes liegt,
überhaupt möglich ist oder vielmehr
vermieden werden sollte. Von der
Linie des zweiten Todes aus wird
RISS NR. 89 ABSTRACTS
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sowohl in Richtung der borromäischen
Welt wie des Jenseits gedacht.
Die Arbeit schließt mit Reflexionen
über die Frage, inwieweit sich die
Psychoanalyse nicht nur gegenüber
dem individuellen Subjekt, sondern
auch gesellschaftlich und philosophisch
positionieren sollte.


Schlüsselbegriffe: L’Entre-deux-
Morts, Antigone, symbolische
Kastration, negative Halluzination,
Aporie

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